Kultura

Über kultura

kultura-Russland-Kulturanalysen der Forschungsstelle Osteuropa: Archiv

Die online-Zeitschrift kultura (Russland-Kulturananlysen) erschien zwischen Oktober 2005 und Dezember 2009 an der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen mit 28 thematischen Ausgaben zum kulturellen Leben Russlands.

Das kultura-Archiv stellt jetzt alle Ausgaben mit ihren gut lesbaren wissenschaftlich fundierten Analysen zu den Schwerpunktthemen, ergänzt durch kleinere illustrierende Skizzen, Portraits, Interviews oder Rezensionen, zur Verfügung. Thematisiert werden kulturelle Trends und öffentliche Diskurse sowie die Entwicklung einzelner Kulturgattungen, des Kulturbetriebs und der Medien. Die Kultursphäre wird im Spannungsfeld zwischen staatlicher Einflussnahme und Autonomie gesehen.

Das Konzept ist auf ein an Russland interessiertes Publikum, nicht auf ein spezielles Fachpublikum zugeschnitten. Sein Ziel ist, die Kenntnis über den EU-Nachbarn Russland, der in der medialen Öffentlichkeit eher politisch und ökonomisch wahrgenommen wird, zu erweitern und zu vertiefen und verbreiteten Russlandklischees entgegenzutreten. Beleuchtet werden deshalb auch weniger bekannte Seiten des differenzierten Kulturlebens sowie die Situation jenseits der Hauptstädte und der klassischen russischen Hochkultur. kultura ist einem sehr weiten Kulturbegriff, der den Alltag mit einbezieht, verpflichtet, wovon schon die Titel der einzelnen Ausgaben zeugen.

Die Autorinnen und Autoren sind Fachleute aus Russland, Deutschland und anderen europäischen Ländern. Der Redaktion stand ein russisch-deutscher Redaktionsbeirat zur Seite.

Die einzelnen kultura-Ausgaben erschienen auf Deutsch und auf Englisch und wurden als eMail-Dienst (PDF) im kostenlosen Abonnement verschickt. Die Finanzierung der letzten 13 Ausgaben übernahm dankenswerter Weise die Gerda Henkel Stiftung Düsseldorf. Die vorliegende Internetseite enthält das komplette kultura-Archiv in beiden Sprachen. Es kann nach dem Projektabschluss als eine Art Monitoring des kulturellen Lebens in Russland zwischen 2005 und 2009 gelesen werden.